Mit dem Museums-Feuerschiff „Elbe 1“auf Tour

Heinz DF4BV hatte im Frühjahr zu einer Fahrt nach Helgoland eingeladen, nun war es so weit. Am 21. Juli sollte die Fahrt pünktlich um 08:00 Uhr losgehen, also reisten wir schon am Vortag an. Wir, das sind DF4BV, DF5DD, DJ4EY, DJ5AA, DL1NGL, DL2FCA, DL7NDF, DL8FBZ, DO1SFK mit XYL und einige Gäste.

Nun waren wir aber nicht mit einem der großen Passagierschiffe unterwegs, die täglich tausende Besucher auf die Insel schaffen, nein wir fuhren mit einem Oldtimer, dem legendären Museums-Feuerschiff „Elbe 1“. Dies ist nicht nur ein Museumsschiff, es ist voll einsatzbereit und für 79 Passagiere zugelassen, also eine recht beschauliche Angelegenheit im Gegensatz zu den großen Schiffen. Alle nautischen und technischen Einrichtungen der „Elbe 1“ sind in einem betriebsbereiten Zustand, deshalb kann dieses ehemalige Feuerschiff auch Fahrten zu maritimen Veranstaltungen in anderen Häfen unternehmen. Die ehrenamtliche Besatzung stellt der Feuerschiff-Verein Cuxhaven. Wir fuhren mit gemütlichen Geschwindigkeit von 8 bis 9 Knoten.

Organisiert wurde diese Reise von Heinz DF4BV, in seiner beruflichen Laufbahn Funkoffizier und natürlich auch heute noch mit Leib und Seele Funker ist. Heinz hat vereinbart, dass uns der Funkraum zur Verfügung steht und so konnten wir auf der Hin- und Rückfahrt eine ganze Reihe QSO’s als /mm führen. Ein Mikrofon habe ich dort allerdings nicht gesehen.

Dank des guten Wetters war die See spiegelglatt, sodass alle 79 Passagiere wohlauf waren. Häufig begegneten uns Boote und diverse Frachtschiffe, ansonsten Wasser satt. Nach 4 Stunden Fahrt kam Helgoland in Sicht. Die Einfahrt in den Hafen und das Anlegemanöver waren recht interessant. Im Gegensatz zu den großen Passagierschiffen muss die Elbe 1 nicht vor der Insel ankern und die Besucher mit kleinen Booten an Land übersetzen.

An der Pier erwartete uns schon Peter DF6QC und erklärte uns als Insulaner so manche interessante Geschichte über die Hochseeinsel Helgoland und über die dortige Wetterstation. Einige von uns hatten es vorgezogen, die Insel zu erkunden oder durch die Geschäfte zu ziehen und hatten das eine oder andere eingekauft.

Pünktlich um 17 Uhr traten wir die Rückfahrt an, auch jetzt wieder ruhige See. Das Wetter trübte sich ein, es gab auch etwas Regen. Wir gingen gegen 21,30 Uhr von Bord. Das war ein schöner Tag! Danke an den Organisator der Reise, danke aber auch an die Crew und besonders an Uwe, DK1KQ, Vorstandsmitglied des Fördervereins, der uns den Funkbetrieb ermöglichte.

Bilder von der Fahrt