Die weitere Entwicklung der ersten 20 Jahre

Im Laufe der Jahre fanden manche bekannte Telegrafisten zum FMC: DL7DO, DL6MK, DL1PM, DL3ZI, OE5PV, DL3CM, DJ1OJ, DL6DP, DJ8CR, DL2DAB, DJ6PC, DJ4EY, DF5DD.  Fried hatte seinerzeit festgelegt, die Mitgliedsnummer dürfe nicht größer als "30" sein, der FMC sollte ein kleiner elitärer Club sein. Er wollte später aber doch mehr Freunde in den FMC einladen und so ersann er einen Trick: Er erweiterte die Zahl 30 um die Buchstaben a bis z und so konnten weitere 26 Freunde aufgenommen werden, obwohl die Mitgliedsnummer noch immer mit 30 begann. (Nach der Reorganisation werden freiwerdende Nummern von 30a bis 30z nicht mehr neu besetzt).

Fried Bach war nicht nur ein guter Telegrafist, er konnte auch sehr gut mit dem Zeichenstift umgehen. So entwarf er die bereits erwähnten Wanted-QSLs für die Members, das Morse-Memory-Merit-Award (MMMA)  wurde herausgegeben, unendlich viele Zeichnungen aus  dem Afu-Leben entstanden,  der Morse-Katechismus wurde erstellt, zunächst aus  Handzeichnungen mit Text und später in gedruckter Form.

Es war eine besondere Gabe von Fried Bach, immer neue Ideen zu entwickeln, etwas "Einmaliges".  So entstand neben dem FMC ab 1983 auch ein Slow Speed Club (SSC) und ein Very Slow Speed Club (VSSC). Zweck von SSC und VSSC war, den Telegrafie-Anfängern Ansprechpartner zu bieten. So war es selbstverständlich, daß damals täglich einige Stationen (z.B. DJ6QM und DL6HY) auf 80 m in sehr langsamer Telegrafie zu hören waren.

Daß DJ6QM viele neue OP zur Telegrafie bekehrte ist unumstritten. So verstand er es vorzüglich, den Newcomern die anfangs so anstrengende Betriebsart mit sanfter Gewalt einzuhämmern durch viele oft nervtötende QSO's.  Am Ende blieb aber bei fast allen die Begeisterung für diese schöne Betriebsart.

Nach 19 Jahren aktiver Tätigkeit für den FMC legte Fried Bach am 12. November 1995 die Taste für immer aus der Hand, wir werden ihn nie vergessen. Ein Nachruf beschreibt kurz sein Afu-Leben.